| | Das Thema K.O.-Tropfen gerät in den letzen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen der Medien und sorgt dann für einigen Wirbel. Auch in unserer Beratungsstelle melden sich Frauen und Mädchen die vermuten, dass sie vorsätzlich mit Substanzen betäubt und vergewaltigt wurden. Alle waren zutiefst beunruhigt und verunsichert, die Schilderung ihrer Erlebnisse wiesen häufig Gemeinsamkeiten auf und durchweg alle Betroffenen meldeten sich erst spät. Um den Verdacht der Verabreichung von K.O.-Tropfen medizinisch überprüfen zu können, muss eine Blutuntersuchung innerhalb der nächsten 12 Stunden nach Verabreichung vorgenommen werden. Trotzdem kann eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll sein. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihnen oder einer anderen Frau so etwas wiederfahren ist, wenden sie sich bitte an unsere Beratungsstelle. Sprechen Sie eventuelle ZeugInnen oder Beobachterinnen an. Gut zu wissen: Bei Verdacht sofort den Urin sammeln und im Kühlschrank aufbewaren, dieser kann bis zu 48 Stunden auf in Frage kommende Stoffe untersucht werden. Danach kann der Nachweis meist nur über eine aufwändige Haaranalyse erfolgen. Außerdem ist es gut, wenn Sie sich (auch später) auf Verletzungen, Infektionen oder Spermaspuren untersuchen lassen. ÄrztInnen unterliegen der Schweigepflicht, so dass damit nocht keine Anzeige erfolgen muss. Lara ist Mitglied im Berliner Arbeitskreis Netzwerk Kontra K.O.Drogen Infos unter ko-tropfen-nein-danke
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